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© Zofinger Tagblatt / MLZ; 17.10.2008; Seite 1

MZ / Tabloid

 

Zuerst den Erweiterungsbau Süd

 

Zofingen Der Stadtrat wählt ein konventionelles Vergabeverfahren bei den weitern Trinermatten-Arbeiten.

 

Nach dem Willen des Stadtrates sollen die Arbeiten für die weitern Teilprojekte beim Projekt Sportzentrum Trinermatten im konventionellen Verfahren vergeben werden. Dies, nachdem im August die Bauarbeiten für das Kunstrasenspielfeld an einen Generalunternehmer vergeben worden sind.

 

Mit dem nun gewählten Verfahren wird der Spielraum für eine Auftragsvergabe an das örtliche Gewerbe grösser. Dabei legt der Stadtrat jedoch Wert auf eine echte Konkurrenz unter den offerierenden Unternehmen, damit der vom Volk bewilligte Kredit eingehalten werden kann.

 

Am 8. September wurde mit den Bauarbeiten für den Neubau des Kunstrasenspielfelds auf den Trinermatten begonnen. Diese Arbeiten wurden im August dieses Jahres im Rahmen einer Generalunternehmer-Submission vergeben. Die Fertigstellung soll bis Ende Oktober erfolgen, sofern das Wetter entsprechend mitspielt.

 

Die weiteren Teilprojekte der Sanierungs- und Neubauarbeiten können nun unabhängig vom Bauablauf beim Kunstrasenspielfeld in Angriff genommen werden. Deren Ausführung ist in zwei weiteren Etappen vorgesehen: Zuerst soll der Erweiterungsbau Süd realisiert werden; nach dessen Inbetriebnahme folgen dann die Sanierung des Tribünengebäudes sowie der Einbau der neuen Lautsprecheranlage. Der Baubeginn für den Erweiterungsbau ist für Frühling 2009 geplant, die Sanierung des Tribünengebäudes erfolgt voraussichtlich Anfang 2010. Mit diesem Vorgehen kann sichergestellt werden, dass der Sportbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Trotzdem muss aber mit gewissen Einschränkungen gerechnet werden.

 

Vergabe im konventionellen Verfahren

Der Stadtrat hat sich im Zusammenhang mit der Realisation der weiteren Teilprojekte intensiv mit den verschiedenen Arbeitsvergabeverfahren gemäss Submissionsdekret auseinandergesetzt. Zur Diskussion standen dabei die Varianten Totalunternehmer-Submission, Generalunternehmer-Submission sowie das konventionelle Verfahren, bei dem die Arbeiten der einzelnen Gattungen einzeln durch die Bauherrschaft, also die Einwohnergemeinde Zofingen, vergeben werden. Der Stadtrat hat sich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile für das konventionelle Verfahren entschieden.

 

Dadurch ist der Spielraum für eine Vergabe von Aufträgen an das örtliche Gewerbe etwas grösser als bei den beiden andern Varianten. Der Stadtrat betont jedoch, dass er auch im konventionellen Verfahren eine echte Konkurrenz unter den offerierenden Unternehmen erwartet, damit der vom Volk bewilligte Kredit eingehalten werden kann. Bei den nun zu vergebenden Arbeiten handelt es sich um die Teilprojekte Erweiterungsbau Süd, Sanierung Tribünengebäude sowie neue Lautsprecheranlage.

 

Der Einwohnerrat hatte am 17. September 2007 einen Bruttokredit von 4,55 Millionen Franken für das Projekt Sanierungs- und Neubauarbeiten im Sportzentrum Trinermatten bewilligt. Dieser Entscheid wurde an der Volksabstimmung vom 25. November 2007 mit grossem Mehr bestätigt. - Zur Begleitung der weiteren Teilprojekte soll eine Baukommission unter der Leitung von Stadtammann Hans-Ruedi Hottiger eingesetzt werden. Dieser gehören weiter Projektleiter Lukas Reichmuth (Stellvertretender Leiter des Bereichs Bau und Umwelt), je eine Vertretung des Sportclubs Zofingen und des TV Zofingen Leichtathletik, Andreas Buchmüller, Turnlehrer an der Kantonsschule Zofingen, sowie Christoph Wälti, Leiter des Werkhofs, an. (zt)